Juni an der Küste – Sommerfeeling und Forellen

Viele Küstenfischer gehen nach der Hornhechtzeit nicht mehr los, weil sie glauben,
die Meerforellensaisson sei nun zu Ende. Gut für alle, die es besser wissen und nun
die Küste für sich allein haben ...

und die Fischerei an der Küste ist nun alles andere als schlecht – das Wasser ist
noch immer kalt und sauerstoffreich, die flachen Bereiche sind voller Futtertierchen
und die Forellen sind in bester Kondition. Dazu kommt noch, dass man nun
entspannt mit leichter Kleidung fischen kann, ohne zu frieren, und dass man einen
Strandausflug nach Feierabend perfekt mit Grillen und Fischen verbinden kann.

Besonders in den Morgen- und Abendstunden kann man die Forellen dabei
beobachten, wie sie im flachen Wasser Sandaale und andere Kleinfische jagen.
Oft sehen sie auch im Blasentang und fressen Tangläufer und andere Kleinkrebse.

Nun kann man auch täglich mit Meeräschen und Makrelen an der Küste rechnen.
Diese Sommergäste kommen jedes Jahr um diese Zeit an unsere Strände und sind
ebenfalls ausgesprochen interessante Ziele für uns Küstenfliegenfischer.
Typische Sommermuster für Meerforellen sind relativ dezente Imitationen von
Shrimps, Tobiasfischen und Tangläufern in natürlichen Farben, wie zum Beispiel
X-Ray-Shrimps in sandfarben oder grau, Baltic Candies und Tangeloppen. Nachts
funktionieren schwarze Streamer, wie Bloody Black Isolde und Oberflächenfliegen
wie Gurgler, Slider oder schwarze Zigarre sehr gut. Die Makrelen beißen ebenfalls
gut auf Shrimpmuster und schnell geführte Fischchenstreamer. Für Meeräschen
haben sich die Multenfussel in grün und cremefarben sehr gut bewährt.